Top News Nr 1:VITOGAZ kommt mit dem Unimog. Top News Nr 2: Mit Viti und Swissness geht VITOGAZ in eine neue Ära.

Viti und Swissness machen aus Flüssiggas ein Schweizer Produkt mit Wiedererkennungswert

Die 8 besten Wintercamping Tipps

Camping muss nicht nur ausschliesslich für Sommerurlaub stehen. Alte Hasen schwören auf das Wintercamping. Ob Pistengaudi im Skigebiet oder Thermalbad-Entspannung in verschneiter Landschaft: Immer mehr Camper gewinnen dem Winter seine schönsten Seiten ab. Und moderne Caravans bringen gute Voraussetzungen dafür mit.

Auf Wintercamping spezialisierte Angebote für Wohnmobile nehmen stetig zu. Die Möglichkeit, inmitten von schneebedeckten Landschaften einen grossartigen Urlaub zu verbringen, nutzen viele Wohnmobilisten in vollen Zügen. Wer zukünftig vorhat, mit seinem Wohnmobil oder Wohnanhänger eine Reise in die Winterlandschaft zu wagen, sollte gut vorbereitet sein. Mit unseren 8 Wintercamping Tipps gelingt Ihnen das im Handumdrehen!

Wintercamping: Das sollten Sie beachten

1. Kostenfaktor

Wintercamping ist kostspieliger als das Campen im Sommer. Aufgrund der anderen Wetterbedingungen müssen Sie vor allem mit vergleichsweise höheren Gas- und Stromkosten rechnen.

2. Rechtzeitig buchen

Da Wintercamping immer beliebter wird, sind viele Campingplätze auch über die kalte Jahreszeit ausgebucht. Hier ist das oberste Gebot: Buchen Sie ihren Stellplatz rechtzeitig! Vor allem über die Feiertage zu Weihnachten und Silvester wollen viele im Wohnmobil ihre Weihnachtsgans verspeisen, ein Fondue geniessen oder auf das neue Jahr anstossen.

3. Bereifung

Fahren Sie im Winter nie ohne Winterreifen! Sie sind auf der sicheren Seite, wenn diese eine Profiltiefe von mindestens 4 bis 5 Millimetern besitzen. Besorgen Sie sich neue Reifen, falls Ihre älter als 6 Jahre sind oder Risse oder Beulen aufweisen. Ein Muss für Fahrten ins Gebirge: Schneeketten. Üben Sie bereits vor Ihrer Abreise, wie die Schneeketten anzulegen sind.

4. Handbremse

Lösen Sie die Handbremse, sobald Sie das Fahrzeug aufgebockt haben. Damit verhindern Sie das Festfrieren. Vergewissern Sie sich, dass Sie das Fahrzug gut gegen Wegrollen gesichert haben. Also Unterlegkeile nicht vergessen!

5. Strassenverhältnisse

Informieren Sie sich über die aktuellen Strassenverhältnisse auf Ihrer geplanten Route. Müssen Sie eventuell mit vereisten Fahrbahnen oder Schnee rechnen? Am besten lassen Sie einen regionalen Radiosender eingeschaltet, damit Sie jederzeit über die aktuelle Wetterlage informiert sind. Bei starkem Schneefall, Blitzeis oder Schneetreiben legen Sie eine Pause ein und warten besseres Wetter ab.

6. Die Gasversorgung im Winter

Selbstverständlich müssen Sie beim Wintercamping mit einem höheren Gasverbrauch als im Frühjahr,Sommer oder Herbst rechnen. Im Durchschnitt können Sie mit 3 Kilogramm Gas pro Tag planen.

Im Winter ist Propangas zu empfehlen, weil es auch bei Minustemperaturen noch verdampft.
Butangas ist bei Minustemperaturen unbrauchbar!

Ein Umschaltventil sorgt dafür, dass die Gasversorgung nicht unterbrochen wird. Sollte die Hauptflasche leer sein, wird automatisch auf die Reserveflasche umgeschaltet.

Mit einer Thermohaube lässt sich das Zufrieren des Deichselkastens verhindern. Halten Sie für den Notfall immer eine oder auch mehrere Reserveflasche(n) bereit.

7. So bleibt es warm und behaglich

Beim ersten Einheizen öffnen Sie am besten alle Klappen und Schranktüren im Inneren des Fahrzeugs. Somit kann sich die Wärme am besten gleichmässig verteilen und es entstehen keine kalten Zonen im Wohnmobil.

Damit die Wärmeversorgung gewährleistet ist müssen der Kamin sowie die Ansaugöffnungen unter dem Wohnmobil immer schnee- und eisfrei sein. Besonders bei starkem Schneefall lohnt sich die Investition in eine Dachkaminverlängerung.

Für die Fensterscheiben eignen sich spezielle Thermomatten. Auf diese Weise lässt sich die Kältezufuhr bereits von Aussen verringern.

Mindestens zweimal am Tag sollten Sie das Wohnmobil stosslüften und dann wieder aufheizen. Dies gilt vor allem nach dem Kochen, Duschen oder Schlafen. Damit wird zu viel Luftfeuchtigkeit und der sogenannte Schwitzwasserniederschlag im Wohnmobil vermieden.

Legen Sie die Heizschläuche entlang der Wasserleitungen. Auf diese Art verteilt sich die warme Luft gleichmässiger und die Wasserleitungen bleiben frostfrei.

Aufgrund von Erstickungs- oder Vergiftungsgefahr dürfen die Öffnungen für die Zwangsentlüftung nicht abgedichtet werden.

Wer es besonders kuschelig haben möchte, kann sich mit Heizteppichen ausstatten. Da bleibt kein Fuss mehr kalt! Rüsten Sie sich für den Notfall mit einem zusätzlichen Heizlüfter aus.

8. Ein Muss für jeden Wintercamper: Das Vorzelt

Ein Vorzelt bietet Wintercampern unschlagbare Vorteile. Es dient als praktische Kälte- und Schmutzschleuse im Eingangsbereich. Hier lassen sich Kleidung, Schuhe oder Sportgeräte von Schnee befreien, wechseln sowie lagern. Zusätzlich geht weniger Warmluft verloren.

Achten Sie darauf, dass Ihr Vorzelt ein Spitzdach besitzt, damit es nicht unter einer grösseren Schneelast droht einzubrechen.

Übrigens: Gut ausgestattete Wintercampingplätze bieten (teilweise beheizte) Trockenräume für Skikleidung, -schuhe und -zubehör an. Falls Sie die Möglichkeit haben, nutzen Sie dieses Angebot. So entsteht weniger Luftfeuchtigkeit in Ihrem Wohnmobil.

 

Checkliste: Das sollten Sie bei Ihrem Wintercamping-Urlaub auf jeden Fall dabei haben

  • Schneeketten
  • Besen
  • Leiter
  • (Schnee-)Schaufel
  • Streugut
  • Starthilfekabel
  • Frostschutzmittel
  • Enteiserspray
  • Ersatzgasflasche(n)
  • Heizlüfter

 

So kommen Sie unbeschwert an Ihr Ziel und erleben als Wintercamper eine wundervolle Zeit.

 

 

OBEN

Send this to a friend