In Zürich wird das Erdgas knapp

Nicht weil es kein Erdgas mehr gäbe, sondern weil neue Fakten zur Erdgasversorgung einiger Stadtteile geschaffen werden. Betroffen sind Haushalte in den Stadtgebieten Schwamendingen, Seebach, Oerlikon, Neuaffoltern und Unterstrass Nord. Hier werden die Haushalte bevorzugt mit der Abwärme der Kehrrichtverbrennungsanlage Hagenholz versorgt, was die Wirtschaftlichkeit des Betriebes der vorhandenen Erdgasleitungen in diesen Gebieten deutlich in Frage stellt.

So werden über die kommenden Jahre nach und nach die vorhandenen Erdgasleitungen stillgelegt und damit die Versorgung mit Fernwärme favorisiert. Dies mag unter ökologischen Gesichtspunkten durchaus löblich und sinnvoll sein, stellt die Bewohner in den Wohngebieten dennoch vor spannende Fragen.

Wer dort noch mit Erdgas heizt und kocht wird sich schon bald nach Alternativen umschauen müssen. Denn spätestens dann, wenn die alten Erdgasleitungen gekappt werden ist Schluss mit der gemütlichen Wärme aus dem eigenen Gasheizkessel. Und die Vorzüge des Kochens mit Gas werden dann auch nur noch eine schöne Erinnerung an die Vergangenheit sein.

Vernünftige Alternative – Gas gegen Gas

Wer weiter die Vorzüge von Gasheizung und Gaskochherd nutzen will, kann von Erdgas auf Flüssiggas umsteigen. Dazu bedarf es weder grosser technischer Umrüstungen wie beispielsweise bei Erdgas auf Fernwärme, noch des Austausches kompletter Heizungsanlagen oder Gaskochherde.

 

Die meisten modernen Erdgasheizanlagen und Herde lassen sich einfach auf Flüssiggas umstellen. Eine andere Wärmeerzeugung oder neue Kochherde wären in der Endkonsequenz viel teurer und aufwändiger in der Installation und auch nicht immer ökologisch sinnvoll.

So ist es nur logisch, wenn Gas gegen Gas getauscht wird. Natürlich kann das alternative Flüssiggas nicht einfach durch die alten Erdgasleitungen ins Haus gebracht werden. Die sinnvollste Form der Versorgung mit Flüssiggas ist die Errichtung von Flüssiggastanks, die eine gute Vorratshaltung mit Flüssiggas möglich machen.

Dabei müssen solche Tanks nicht zwingend oberirdisch stehen, sondern können auch dezent in die Erde eingebaut werden. So bleibt dann nur noch der Schachtdeckel für die Befüllung und Servicearbeiten sichtbar.

Günstig ist auch die Möglichkeit, dass mehrere Einfamilienhäuser oder Mehrfamilienhäuser einen gemeinsamen Tank errichten. Das mindert die Anschaffungs- und Betriebskosten und jeder Abnehmer kann separat abgerechnet werden. Es muss also längst nicht jeder Haushalt über einen eigenen Gastank verfügen, um die Vorteile des Heizens und Kochens mit Gas weiter zu erleben.

Heizen mit Gas wird durch Fernwärme überflüssig

Die Wärmeversorgung in den genannten Stadtgebieten ist über den Betrieb der Fernwärmeleitung von der Kehrrichtverbrennungsanlage im Wesentlichen gesichert. Unklar bleibt, was jetzt mit den ganzen Gaskochherden im Einzugsgebiet wird.

Die übergrosse Mehrzahl der ans Erdgasnetz angeschlossenen Haushalte kocht seit Jahrzehnten mit Gas, hat sich entsprechende Küchentechnik zugelegt und weiss die Vorteile dieses Kochens zu schätzen. Was ein Gaskochherd kann, ist von einem elektrischen Kochherd nicht zu ersetzen. Das wissen alle, die aus irgendwelchen Gründen einmal Gas gegen Strom beim Kochen getauscht haben.

Flüssiggas ist die gute Alternative zum Kochen mit Erdgas

Auch die Kochherde, die bislang mit Erdgas betrieben wurden, können mit wenig Aufwand auf Flüssiggas umgestellt werden. Dann muss kein neuer Herd angeschafft werden und der Spass am Kochen mit Gas bleibt ungetrübt.

Das wird möglich mit der Alternative Flüssiggas aus dem Gastank. In vielen Regionen der Schweiz ist Kochen (und Heizen) mit Flüssiggas seit Jahrzehnten die bewährte und saubere Art, Flüssiggas zu nutzen.

Das kann auch in den nördlichen Züricher Stadtgebieten so bleiben, auch wenn die Erdgasversorgung über kurz oder lang endgültig eingestellt wird. Zahlreiche Flüssiggasprojekte zeigen, dass der Einbau von Flüssiggastanks kaum Probleme bereitet und die vorhandene Hausinstallation meist ohne Schwierigkeiten nach der erfolgten Umstellung weitergenutzt werden kann.

Das sollte auch für die betroffenen Züricher Familien der Ausgangspunkt für die Überlegungen sein, was nach der Stilllegung der Erdgasleitungen in den nördlichen Stadtgebieten werden soll. Ein Verzicht auf liebgewordene Gewohnheiten gerade beim Kochen ist gar nicht notwendig, zumal mit VITOGAZ in der Region ein starker Versorgungspartner für Flüssiggas hervorragend aufgestellt ist.

OBEN

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