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Der Dezember steht bei VITOGAZ ganz im Zeichen eines besonderen Vergnügens. Wintergrillieren ist das ganz besondere Event.

Das Wintergrillieren ist ein Phänomen, das sich in der Schweiz wie in Resteuropa auch immer grösserer Beliebtheit erfreut. Doch was steckt dahinter, wenn ganz normale Leute bei Frost und Schnee den Grill aus dem Schuppen holen, Familie, Freunde und Gäste nach draussen locken und dort zum fröhlichen Grillfest einladen?

Wir laden Sie zum besonderen Spass an der frischen Luft ein und vermitteln Ihnen mit ein paar Tipps und Tricks, wie einfach und schön Wintergrillieren sein kann. Übrigens nicht nur im Dezember, sondern auch in den Monaten nach dem Jahreswechsel.

Vielleicht gehören auch Sie schon bald zur eingeschworenen Gemeinschaft der Wintergriller. Wir jedenfalls freuen uns auf Sie, Ihre Anregungen und natürlich auch auf die Tricks, die Sie als erfahrener Wintergriller für die Anfänger bereithalten.

Einige wundervolle Stunden am Wintergrill

wünscht Ihnen

VITOGAZ Switzerland

Wintergrillieren – kurzer Spass mit langer Wirkung

Leise rieselt der Schnee, das Land hüllt sich in eine weisse Decke. Leise knackt der Frost in den Ästen der kahlen Bäume und eine friedliche Stille breitet sich aus. Doch im Garten gleich nebenan herrscht Feierlaune. Fröhlich knistert ein Holzfeuer in der Feuerschale, bunte Lichterketten setzen Glanzpunkte in die früh einbrechende Dunkelheit. Unter einem Gas-Terrassenheizer versammeln sich Menschen, gut aufgelegt mit einem Becher Fruchtpunsch in der Hand und angeregt ins Gespräch vertieft. Irgendwo aus dem Haus klingt leise Musik und gleich neben dem Gas-Terrassenheizer steht ein moderner Gas-Kugelgrill.

So sieht es aus, wenn moderne Menschen das Wintergrillieren für sich entdeckt und zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten den Gasgrill anfeuern. Das Wintergrillieren gehört für viele noch zu einem absolutem Novum, macht sich aber in immer mehr Gegenden der Schweiz breit. Dann, wenn andere ihren Grill längst in die Winterpause geschickt haben, beginnt für die Wintergriller die hohe Zeit der Grillkunst unter freiem Himmel. Eine Winterpause für Grill, Gartenmöbel und Gemütlichkeit im Freien gibt es hier quasi nicht.

Einem Phänomen hinter die Kulissen geschaut

Das Wintergrillieren ist ein Phänomen, das sich in der Schweiz wie in Resteuropa auch immer grösserer Beliebtheit erfreut. Doch was steckt dahinter, wenn ganz normale Leute bei Frost und Schnee den Grill aus dem Schuppen holen, Familie, Freunde und Gäste nach draussen locken und dort zum fröhlichen Grillfest einladen?

Das Geheimnis steckt im aussergewöhnlichen Spass, den das Wintergrillieren bietet. Und es liegt in der Sehnsucht nach Freiheit, Natur und im Verlangen nach den leckeren Speisen vom Grill, die so wunderbar an den letzten Sommer erinnern. Und natürlich ist es auch die Freude an der Geselligkeit, die sich nicht in vorweihnachtlich geschmückte Stuben oder kleine Kaminzimmer einsperren lässt.

Wer das Wintergrillieren einmal für sich entdeckt hat, wird immer wieder günstige Momente finden, um den Geschmack gegrillten Fleisches, geschmorter vegetarischer Grillgerichte und süsser Verlockungen vom Grill zu geniessen. Und immer wieder wird es Anlässe geben, Familie und Freunde zu einem Stelldichein der besonderen Art am Grillgerät zu versammeln.

Insider sprechen sogar vom Grillspass am Weihnachtsabend oder als Höhepunkt einer besonderen Silvesternacht. Und natürlich macht Wintergrillieren immer dann viel Spass, wenn alles richtig vorbereitet und das kleine Fest gut gelungen ist.

Wintergrillieren für Einsteiger

Was es für den etwas anderen Grillgenuss als erstes braucht, ist der Willen, die typisch sommerliche Aktivität auch einmal im Winter auszuprobieren. Ist dieser Entschluss erst einmal gefasst, geht alles andere viel einfacher. Dabei stellt das Wintergrillieren gerade für Anfänger schon einige besondere Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Immerhin ist es in der kalten Jahreszeit schon deutlich früher dunkel, die Kälte zwickt und zwackt und alles sollte vielleicht ein wenig schneller gehen, als an einem lauen Sommerabend.

Und dennoch hat auch das Wintergrillieren nichts mit Stress und Hektik zu tun. Sofern man als Gastgeber und Grillmeister in spe gut vorbereitet ist. Zur guten Vorbereitung gehört natürlich ein gut funktionierender, sauberer Grill. Wir empfehlen einen Gasgrill. Ein Gasgrillgerät lässt sich deutlich schneller anzünden als das von einem Holzkohlegrill zu erwarten ist. Ausserdem lassen sich damit viel einfacher und besser die gewünschten Grilltemperaturen erreichen und halten. Gas-Grillgeräte mit Deckel sind hier natürlich die Favoriten, da solche Geräte auch das indirekte Grillieren auch bei kalten Umgebungstemperaturen deutlich einfacher machen.

Neben dem Gasgrill empfehlen wir natürlich, den Füllstand der montierten Gasflasche zu prüfen und im besten Fall immer auch eine gefüllte Ersatz-Gasflasche vorrätig zu haben. Dann sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Für die geladenen oder vielleicht auch spontanen Gäste bereiten Sie kleine Wärmezonen vor. Hier sind Terrassenfeuer oder offene Gartenfeuer ebenso geeignet, wie die praktischen Gas-Terrassenheizer, die gemütliche warme Zonen im Garten oder auf der Terrasse schaffen. Ein paar Stehtische, vielleicht auch Gartenstühle mit wärmenden Sitzkissen und Decken laden zum kurzzeitigen Verweilen ein.

Sorgen Sie auch für das passende Licht, so dass Sie selbst am Grill ordentlich arbeiten können, während die Gäste ihre Speisen und Getränke im Licht fröhlicher Lichterketten verzehren können.

Kälte schafft Kurzweil

Gerade die winterliche Kälte macht den Spass rund um den Grill zu einem kurzweiligen Vergnügen. Hier ist nicht viel Zeit zum stundenlangen Vorbereiten des Grills und zu langwierigen Gartenfeiern. Aber für den besonderen Geschmack und das fröhliche Stelldichein ist dennoch genügend Zeit.

Ein Gasgrill lässt sich schnell auf Temperatur bringen, so dass Sie bereits nach wenigen Minuten die ersten Würstchen, Steaks, Fleischstücke, gefülltes oder rohes Gemüse und andere Leckereien auf den Grill bringen können. Natürlich gehen im Winter Desserts vom Grill besonders gut, da die Verbindung von Süss und Heiss in kalten Zeiten immer gut ankommt.

Versorgen Sie sich und Ihre Gäste mit warmen Getränken. Vom klassischen Glühwein über den alkoholischen Punsch bis hin zum kräftigen Grog reichen viele Möglichkeiten. Aber Vorsicht beim Genuss von Alkohol! Bei kaltem Wetter entzieht dieser dem Körper noch schneller noch mehr Wärme. Ausserdem bringt ein Zuviel des Guten immer auch ein höheres Unfallrisiko mit sich. Und das kann beim Hantieren am Gasgrill, dem Terrassenheizer oder mit offenem Feuer schnell zu erheblichen Unfallgefahren führen.

Probieren Sie doch einfach einmal alkoholfreie Fruchtsaftmischungen aus. So kann zum Beispiel heisser Kirschsaft mit einer Prise Zimt wundervoll schmecken. Eigentlich dürfen Sie bei dieser Gelegenheit einfach einmal Ihrer Kreativität ganz ohne Alkohol freie Entfaltung bieten. Und auch ein geschmackvoller Tee schmeckt bei frostiger Kälte plötzlich ganz anders.

Und weil es eben draussen so schön knackig kalt ist, muss keiner ewig auf sein Vergnügen warten und alles geht irgendwie etwas schneller, bevor Sie sich wieder in die Wärme der heimischen Stuben begeben.

Die richtige Kleidung

Was Ihre Gäste zum Wintergrill-Event anziehen, dürfen Sie ruhig denen überlassen. Bereiten Sie Ihre Grill-Gäste aber darauf vor, dass diese doch eine Weile lang draussen sein werden und Schal, Mütze und Handschuhe durchaus eine gute Entscheidung sind.

Viel wichtiger ist aber, was Sie selbst als Grillmeister an wärmender Kleidung tragen werden. Ein Schal geht wohl eher nicht, der könnte schnell zum leichten Opfer der heissen Temperaturen über dem Grill werden. Auch Pelzmantel, dicke Fausthandschuhe oder teure Winterjacken mit viel Kunstfasern sind vielleicht nicht die beste Wahl. Ziehen Sie robuste und wärmende Kleidung an. Diese sollte nicht allzu empfindlich sein. Eine feste Grillschürze ist immer einer gute Wahl. Auf Handschuhe können Sie vielleicht verzichten, da Sie mit beiden Händen ohnehin immer auch am Grillgut zu tun haben.

Folgen Sie einfach dem Zwiebelprinzip. Viele Schichten bilden eine gut wärmende Hülle, unter der Sie nicht frieren müssen. Auf jeden Fall sollte die Kleidung insgesamt bequem und möglichst feuerunempfindlich sein. Eine feste Baumwolljacke dürfte unter der Grillschürze die gute Wahl sein.

Was im Sommer kalt geht, geht im Winter auch warm – die Beilagen

Für das traditionelle Grillieren haben sich längst so etwas wie Beilagenklassiker entwickelt. Dazu gehören beispielsweise Kartoffelsalat oder Nudelsalat. Und auch Baguette, verschiedene Brotsorten und und Gemüse gehören zu den Klassikern am Grill.

Das meiste davon geht auch warm. So beispielsweise als warmer Kartoffel- oder Nudelsalat. Und auch frisch gebackenes, noch warmes Brot kommt am Wintergrill immer gut an. Dazu können Sie immer auch Ihre Lieblings-Dips kredenzen, die natürlich auch kalt sein dürfen.

Insider empfehlen, Dips und Salate etwas schärfer als gewohnt anzurichten. Schärfe erzeugt nämlich immer auch ein wenig mehr an Wärme. Aber bitte nicht übertreiben!

Die Würze steckt in der Kürze

Gerade die zeitlich doch eingeschränkte Kürze des Wintergrillierens macht den besonderen Reiz aus. Schneiden Sie grosse Fleischstücke also etwas kleiner, das dicke Steak vielleicht ein wenig dünner und bereiten Sie bereits bei Tageslicht alles gut vor. So können Sie schnell mit dem Grillieren beginnen und sind bestens vorbereitet.

Und das Reinigen des Grills können Sie ganz einfach auf den nächsten Tag verschieben. Wenn der Grill auch bei frostigen Temperaturen draussen bleiben kann, lässt sich angebackenes Grillgut manchmal sogar noch einfacher entfernen. Und im Zweifelsfall bietet ein guter Gasgrill immer auch die Möglichkeit der Reinigen durch Ausbrennen.

Wenn Sie Ihren winterlichen Grillabend beenden, denken Sie in jedem Fall daran, sowohl am Gasgrill selbst als auch an den Gasheizgeräten draussen die Gastflaschen handfest zuzudrehen und anschliessend den Regler am Geräte zu schliessen.

Dann können Sie mit oder ohne Gäste den Rest des Abends ganz gemütlich in den gut beheizten vier Wänden verbringen. Bis der Ruf gegrillten Fleisches und anderer Köstlichkeiten vom Grill Sie wieder nach draussen ruft. Auch im Winter.

«Wintergrillen»

 

Rezept

«Bratapfel» Nachspeisen

Zutaten

4 Äpfel
1 Packung Vanillepuding
20g gehackte Haselnüsse
50g Rosinen
20g Marzipan (in kleine Stücke geschnitten)
80g fertige Maroni gehackt
20 Butter in Flocken

  1. Äpfel waschen und trocken tupfen
  2. Den oberen Teil abschneiden und als Deckel zur Seite stellen. Auf der Unterseite etwas abschneiden damit der Äpfel beim Backen einen festen Stand erhält
  3. Das Kerngehäuse vorsichtig entfernen
  4. Den Vanillepuding gemäss Packungsanleitung zubereiten und mit den Rosinen, den Nüssen und den Maroni vermischen
  5. Die Äpfel in eine feuerfeste Form geben und die Füllmasse einfüllen. Am Schluss mit den Marzipan- und Butterstücken bedecken
  6. Bei 200 Grad für ca. 20 Minuten bei indirekter Hitze backen bis sich die Schale runzelig zusammenzieht.
  7. Nach ca. 10 Minuten die zur Seite gestellten Deckel in die Form geben

Für die Füllung der Bratäpfel können Sie viele verschiedene Varianten wählen – einfach was Ihnen schmeckt!

Rezept

«Marroni vom Grill» Hauptspeisen

Zutaten

500g Marroni (Wichtig ist, dass bereits beim Kauf auf die Qualität geachtet wird und dass die Marroni schön hart und nicht faulig sind)

  1. Marroni gründlich waschen.
  2. Die Marronischale wird nun mit einem Messer auf der bauchigen Seite eingeschnitten. Als Variante kann man kann auch die Spitze der Marraoni abschneiden und dann die spitze Seite kreuzweise einschneiden.
  3. Dann legt man die Marroni in eine spezielle Marronipfanne oder auf ein Blech oder Aluschale mit Löchern.
  4. Bei 220 Grad für 20 - 30 Minuten bei indirekter Hitze backen bis sich die Schale runzelig zusammenzieht. Die Grilldauer hängt von der Grösse ab.
  5. Die Marroni alle 5 Minuten mit etwas Wasser einzusprühen und dann auch wenden, damit sie nicht anbrennen.
  6. Fertig sind die Marroni, wenn Sie leicht nachgeben, wenn man Sie drückt.

Wer es ganz süss mag, kann die gegarten und geschälten Marroni im Anschluss noch in einer Mischung aus Butter, Zucker und Honig in einem Wok karamellisieren.

Rezept

«Lebkuchen» Vorspeisen

Zutaten

400g Ruchmehl
1 EL Schokoladepulver
1 EL Lebkuchengewürz
50g Zucker
200g flüssiger Honig
2 TL Natron (Triebsalz)
1.5 dl Milch

GUMMIARABIKUM
1 EL Gummiarabikum Pulver
2 EL heisses Wasser

ZUTATEN FÜR DIE GLASUR
2 Eiweiss
200g Puderzucker

  1. Ruchmehl bis und mit Zucker in einer Schüssel mischen
  2. Den Honig dazugeben
  3. Natron in der Milch auflösen und beimischen
  4. Das ganze zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig über Nacht an einem kühlen Ort ruhen lassen
  5. Teig auf wenig Mehl ca. 5mm dick auswallen. Die gewünschten Formen ausstechen
  6. Die Formen auf einem mit Backpapier belegten Blech legen und mit Milch bestreichen
  7. Bei 180 Grad für ca. 20 Minuten bei indirekter Hitze backen.
  8. Die noch heissen Lebkuchenformen sofort mit dem Gummiarabikum bestreichen und danach 2 – 3 Stunden trocknen lassen.
  9. Das Eiweiss halbsteif schlagen, Puderzucker beigeben und zusammen verrühren, bis eine sehr dicke nur leicht fliessende Glasur entsteht.
  10. Die Glasur in Spritzbeutel füllen und die Lebkuchen damit verzieren.

Teilen Sie die Glasur in 3 Portionen und fügen je einen Tropfen grüne und rote Lebensmittelfarbe dazu.

OBEN

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